Syrrako, Ioannina

Verbände Sirrakos und Veranstaltungen

Gerade während des ganzen Sommers, finden Veranstaltungen statt, insbesondere Feste, die durch die Tänze und Gesänge ihren traditionellen Charakter bewahren. Charakteristische Tänze der Gegend sind die sog. "Patiti" (auf drei), "Sirti" (auf zwei), "Tsamiki" und "Sigathisti". Interessant hierbei ist die Tanzverteilung der Tänzer. Zwei- und dreireihige, kreisförmige Formationen der Frauen, die im inneren Kreis der Männer platziert sind.

Die Feste findet am 29. Juni, am 20. Juli, am 6. August und am  15, August statt und dauern jeweils ein bis drei Tage. 

Paralell dazu finden gelegentlich auch andere Veranstaltungen statt, wie z.B. das Anschneiden des traditionellen Neujahrskuchens, das Treffen aller Sirraker Griechenlands, das Treffen walachischsprachiger Dörfer der Gegend, welches erstmals 1999 realisiert wurde, Wanderungen zu verschiedenen Gegenden, Theateraufführungen, Schattentheateraufführungen, das Praktizieren der Sitten u.v.m..

Oft wird das traditionelle Dorf von Prominenten besucht, was Anlass zur Vewirklichung von Festlichkeiten ist, wie z.B. der Besuch der Agrarminister der EU (1994), berühmter Politiker des  Landes und der Medien.

DIE SIRRAKER HEUTE…

Die heutigen Anforderungen haben die Sirraker dazu veranlassst, das Dorf zu verlassen und sich in anderen Gegenden Griechenlands, hauptsächlich aber Epirus, niederzulassen. Die Gründung und Existenz von Vereinen und Trägern lässt auf ihr Verlangen nach Kontakt, Unterstützung des Dorfes, Erhaltung und Verbreitung ihrer Individualitäten (das Erbe der Musik, des Tanzes, der Sittten, der Walachischsprachigkeit, usw.), aber auch der Versuch der Entwicklung in neuen Gebiete beizutragen (Ideenbeiträge, Vorschläge und Teilnahme in dem Versuch diese anzuwenden).

So kam es zur Gründung der Verbände Sirrakiotes Ioanninas, Prevezas, Filippiadas & Kambou, Patras, Athens, die Zeitung "Antilali tu Sirraku" und der Sportverein  «Stavraetos Sirrakou".

Außerdem aktiv sind die zwei juristischen Gesichter der Gemeinde, das  Kulturzentrum und das Volkskundemuseum.

Schließlich muss betont werde, dass in den letzten Jahren ein Massenrückzug der Bewohner, gerade in den Sommermonaten, Restauration alter Gebäude, Bebauung neuer, Renovierung der Gasthäuser, die Erhaltung gemeinnütziger Plätze und historischer Denkmäler u.a. verzeichnet wird. Das Ziel daraus ist die aufsteigende Zahl der Touristen und der Menschen, die stolze Gegenden, die vom Geist des Widerstandes und der Freiheit geprägt sind, kennenlernen möchten.


Die geschnitzte Ikonenwand des Hl. Nikolaus. Gabe der in der Fremde lebenden


Der Hl. Georg


Brunnen Gouras (Markt)


Gewebtes aus Sirrako


Wasserspülmühlen bei der Bearbeitung von Wolldecken (Flokati)
(Sirrako 1977)


Das 1. Treffen walachischsprachiger Gemeinden der Gegend
(1999)

 

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