| Das Dorf ist traditionell
verblieben, weil die Anlegung der Straße sich extrem verzögerte. Heute erfolgt die
Anfahrt dorthin auf total asphaltierter Strecke. Auf besondere Weise haben die
einheimischen Handwerker, natürlich unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen
Bedürfnisse und ästhetischen Ansichten der hier lebenden Menschen, Haus und natürliches
Umfeld, sowie auch finanzielle, gesellschaftliche und kulturelle Fakten der Gegend und der
Zeit, in Einklang gebracht.
Das Haus ist nicht unabhängig, es existiert eine Folge: Haus-Bürgersteig
(Gasse-Brunnen-öffentlicher Platz). Die Häuser sind meist zwei- oder dreistöckig
(große Neigung). Somit besteht das Bedürfnis eines ausgebauten Eingangs, der mit
Hilfe einer Steintreppe, die zum einen das Hauptgebäude berührt und sich zum anderen an
einer bogenförmigen Wand stützt, ermöglicht wird. Die Öffnung des Bogens ermöglicht
den Eingang von Personen, Gegenständen und oftmals auch Tieren in den Keller, d.h. den
nützlichsten Raum des Hauses, der aus der Neigung des Bodens hervorgeht.
Das Hauptbaumaterial ist Stein an den Wänden und Schiefer auf den Dächern. Die
steingepflasterten Gassen sind eng. Steinbrunnen sind im ganzen Dorf vertstreut. Der
interessanteste mag wohl der zentrale Brunnen "Goura" sein, der ein gewölbtes
Dach hat und aus Bimsstein gemacht ist. Er befindet sich in der Nähe des Dorfplatzes, das
sogenannte "Chorostasti", der am sorgfältigsten mit Stein gepflasterte Fleck
des Dorfes mit schöner Aussicht.
Außerdem gibt es neben der steinernen dreistöckigen Schule, das höchste Gebäude des
Dorfes. Sirrako hat sechs Kirchen, von denen zwei kleinere Kirchen auf dem Land sind.
Schutzpatron des Dorfes ist der Hl. Nikolaos, im Zentrum des Dorfes mit
einer meisterhaften Ikonenwand, schönen Kuppeln und ein goldbesticktes Jesu-Grab
(russisches Handwerk), Spende des Wohltäters Sp. Baltatsi.
Es gibt die Kirchen Mariä Himmelfahrts (19.Jh.), Metamorphose
des Sotiros, das Kloster des Propheten Elias (19.Jh.), die
Kirche des Hl. Georgs (1817) am Dorfeingang, wo früher die in der Fremde Lebenden
empfangen und verabschiedet wurden.
Der Tempel der Hl. Apostel, der
Schutzpatron der Hirten, welcher sich auf dem Berg Prisa (2048 m )
über dem Dorf befindet. Bei sehr schlechten Wetterbedingungen galt er als Unterschlupf,
deswegen ist er auch aufgrund starker Winde im Felsen eingebunkert. Es ist ein
einzigartiger Ort, denn von dort aus kann man die Sicht auf die gesamte Tiefebene
Ioanninas, den See und die Stadt inbegriffen, genießen.
Die Wassermühle am Dorfeingang wird restauriert, während
sich die andere, die als Spülbeckenmühle benutzt wird, in der Schlucht von Chrousia
befindet.
In sehr gutem Zustand ist der Pfad, der Sirrako und Kalarrites miteinander verbindet.
Ungefähr eine Stunde Wanderweg mitten in der wilden Schlucht mit schöner Flora.
Charakteristisch ist hier die steinerne Treppe mit ihrer starken Neigung. |
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Viehzucht- und
Weideflächen

Altes, traditionelles
Haus

Gasse und Dach in
Goura (Markt)

Winter. Chorostasi mit
seinen zwei Platanen

Die alte dreistöckige
Schule

Der Hl. Nikolaus
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